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Ein kleiner Fotoblog

Ein paar Gedanken zum Hobby Fotografie

 

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Dieser Blog war nicht geplant, aber nachdem ich mich auf der Suche nach einer neuen Kamera ein wenig in Netz umgesehen habe und dabei feststellte, dass es viele widersprüchliche Meinungen gibt und sogar bei einigen Berufsfotografen teilweise falsche Informationen zu finden sind, habe ich mich entschlossen, ein paar eigene Erfahrungen beizusteuern. Ich versuche dabei, markenneutral zu sein. An den Glaubenskriegen zwischen den Anhängern bestimmter Hersteller möchte ich mich nicht beteiligen. Ich bin sicher, dass man mit Kameras aller Hersteller gute Fotos machen kann, denn die Technik unterscheidet sich nicht gravierend und es kommt vor allem auf den Fotografen an.
Spezielle Abhandlungen zur Technik sind nicht geplant, dazu gibt es in den unendlichen Weiten des WWW oder in einigen guten Büchern genug Material.

Canons geheimnisvolle Tonwertpriorität

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Mit der EOS 40D hat Canon schon vor Jahren die Option "Tonwertpriorität" eingeführt, die seitdem in allen neu erschienenen Kameramodellen enthalten ist und unter den Bildeinstellungen aktiviert werden kann (im Display = "D+"). Da Canon die Funktion nicht im Detail, sondern nur eher allgemein erläutert, gibt es im Internet reichlich Spekulationen und Thesen dazu. Oft sind sie falsch, und sogar in einem Buch zu einer Kamera fand ich eine falsche Information dazu.
Die wichtigsten Fragen sind sicher: Was bewirkt diese Option, wie sinnvoll ist sie, wie wirkt sie sich auf RAW-Aufnahmen aus? Die Antworten dazu in aller Kürze vorab:
> Nein, es ist keine einfache Unterbelichtung um eine Stufe wie bei einer manuellen Belichtungskorrektur, sondern sie betrifft nur die Lichter, in denen die Zeichnung etwas verbessert wird.
> Ansichtssache, in hellen Umgebungen mit starken Kontrasten kann sie etwas mehr Details erhalten, in dunklen Situationen würde ich sie ausschalten. Ob sie besser funktioniert als die Lichterkorrektur in der Nachbearbeitung muss noch erforscht werden. Theoretisch müsste das so sein, denn:

Die passende Speicherkarte

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Klingt eigentlich ganz einfach, sorgt aber immer noch für Missverständnisse: Die Wahl der geeigneten Speicherkarte für die Digitalkamera. Vor allem Umsteiger aus der analogen Welt sind häufig verwirrt angesichts der oft kryptischen Bezeichnungen. In Foto-Foren im Internet findet man gelegentlich Fragen wie diese: "Mit welcher Speicherkarte bekomme ich die beste Bildqualität?" Und es gibt - ernstgemeinte - Antworten und Aussagen wie "Mit der Karte A werden meine Bilder unscharf" oder "Mit der Karte B hatte ich einen Farbstich". Um es vorweg zu nehmen: Das dürfen wir getrost ins Reich der Einbildung abschieben. Die Speicherkarte hat definitiv keinerlei Einfluss auf die Bildqualität!

 

Die Verunsicherung ist verständlich, wenn jemand aus der analogen Welt kommt. Dort ist der Film gleichzeitig Aufnahme- und Speichermedium. Jeder Hersteller hat seine eigene Charakteristik, Auflösung und Farbwiedergabe. In der digitalen Welt wird das Bild durch den Bildsensor und die Auswerteelektronik der Kamera bestimmt. Aus den Daten wird eine Bilddatei erzeugt, die schließlich auf die Speicherkarte geschrieben wird. Die Karte verändert dabei nichts mehr (es sei denn, sie hätte einen Defekt).

Der Megapixel-Wahn

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Wieviele Pixel braucht der Fotograf? Da gehen die Meinungen weit auseinander. Für die Einen genügt ein Minimum, für die Anderen kann es nicht genug sein. So sind einige mit einer Auflösung von 2 Megapixeln (= MP) zufrieden, weil sie die Fotos nur auf dem Kamera-Display, dem Smartphone oder maximal auf dem Fernseher ansehen. Ein Fernseher mit Full-HD hat ca. 2MP. Das spart nicht nur bei der Kamera, sondern auch bei den Speichermedien. Wozu braucht man mehr?

Welche Kamera soll ich kaufen?

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Ein Blick in die einschlägigen Foren zeigt, dass dies eine oft gestellt Frage ist und das hier viel Verunsicherung herrscht. Das Angebot ist groß, die Preisspannen auch. Eines noch vorweg: Dieser Beitrag bezieht sich ausschließlich auf Systemkameras, also Spiegelreflex, Spiegellose und ähnliche mit Wechselobjektiven.

Ich habe mich erst relativ spät, nämlich 2010, für den Umstieg auf die digitale Technik entschieden. Es wurde eine Spiegelreflex-Kamera, was vor allem daran lag, dass ich vorher etwa 30 Jahre lang mit einer solchen gearbeitet hatte. Es war also Gewohnheit und der Wunsch, etwas "Richtiges" in der Hand zu halten. Mit den kleinen Knöpfchen an den Kompakt-Kameras shatte ich so meine Schwierigkeiten.

Die Anforderungen waren zunächst klar: Sie sollte handlich und leicht sein, also für Reisen geeignet, und eine brauchbare Videofunktion besitzen, da ich nicht mehr mit zwei Kameras herumlaufen wollte. Nach dem Studium verschiedener Fachzeitschriften, Internetbeiträge und Testberichte war ich nicht wesentlich schlauer. Ich hatte zwar eine Präferenz, war aber nicht ganz sicher und ging ein Fachgeschäft. Dort konnte ich mehrere verschiedene Modelle von verschiedenen Herstellern ausprobieren.

APS oder Vollformat? Ein Erfahrungsbericht

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Wie viele andere, die sich etwas intensiver mit dem Hobby Fotografie beschäftigen, stand auch ich eines Tages vor der Frage, ob ich auf eine Kamera mit Vollformat-Sensor umsteigen sollte. Ich bin erst 2010, also relativ spät, in die digitale Fotografie eingestiegen und habe mir damals eine Kamera mit APS-Sensor gekauft (genauer APS-C, da von Canon). Vollformat schien mir noch übertrieben, die Preise waren sehr hoch und die Kameras boten nicht alle Features, die ich suchte. Gute sechs Jahre lang war ich mit der EOS 7D sehr zufrieden, dennoch kam gelegentlich die Frage auf, ob es nicht noch besser geht.